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News-Feed, RSS-Feeds
e-commerce Kommunikation
Publishing
im
Internet
Was sind RSS-Feeds?
Die Abkürzung „RSS“ hat in den verschiedenen technischen Spezifikationen jeweils eine andere Bedeutung. Sinnvoller – weil verständlicher – erscheint sowieso die Bezeichnung „News-Feed“. Eine solche „Nachrichten-Einspeisung“ besteht aus einer XML-Datei, die – automatisch generiert – die neuesten Artikel einer oder mehrerer Websites zu einem vorher definierten Thema in Kurzform anzeigt. Der Vorteil für den User bzw. Abonnenten des Feeds liegt klar auf der Hand: Wenn ich mich für Alice Cooper begeistere, erhalte ich Infos zu Alice Cooper – und keine zu Britney Spears. Allgemein bilden RSS-Feeds das technische Fundament für freiwillige Informations-Abonnements – siehe jpc. iTunes setzt die Feeds darüber hinaus zusammen mit der PodcastingFunktionalität ein. Die Idee, dem Anwender tatsächlich erwünschte Informationen mundgerecht zu präsentieren, funktioniert: Apple nutzt RSS-Feeds in mittlerweile über 20 Variationen, um zielgerichtet über Neuheiten, Aktionen, Charts usw. zu informieren. Das ist dann in etwa so, als würde Ihnen jemand in der UBahn-Station die Fernbedienung für den Info-Screen in die Hand drücken. schaltet und lieber Pro-
Freie Wahl für freie User – RSS-Feeds gegen den Informations-Overkill
Der moderne Mensch hat es nicht leicht. Die Auswahl an Unterhaltungsmöglichkeiten ist grenzenlos. Früher hatte man drei TV-Programme, heute mindestens 30. Wer auf die U-Bahn wartet, wird vom Info-Screen berieselt, in modernen Zügen und Flugzeugen liefern TFT-Displays pausenlos bewegte Bilder. Selbst im Eine Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ergab, dass fast 80 Prozent der befragten Personen Besonderen von Werbung sind. im 20 Allgemeinen und von Spam-Mails im genervt Milliarden solcher elektronischen Belästigungen sollen täglich weltweit im Umlauf sein.
Der Effekt:
Der mündige InternetKonsument auf recherchiert Informationen, Durchzug
selbst nach genau den dukten und Dienstleistungen, die ihn auch wirklich interessieren. Online-Services wie der iTunes-Music-Store von Apple oder der Musik-, Buch- und Filmversand jpc haben diesen Trend frühzeitig erkannt. Statt die eigenen, meist anspruchsvollen Kunden Supermarkt tönen inzwischen nicht mehr nur Aufschnitt-Angebote, sondern auch Entertainment-News aus den Lautsprechern. Der Homo sapiens novus sieht sich einer Informationsmenge ausgesetzt, die mit einer permanenten Reizüberflutung einhergeht. Doch die Leute wehren sich: So gut wie jede Werbe-E-Mail landet inzwischen im virtuellen Papierkorb. mit standardisierten Mails zu Neuheiten oder Preisschmankerln zu bombardieren und eventuell sogar zu vergraulen, stellen die Anbieter auf ihrer Website so genannte RSS-Feeds zur Verfügung.
Autor: Jörg Oyen Publishing Report j.oyen@publishing-report.com www.publishing-report.com Stand: 313
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