speedPaper® document | Adobe
® Flash
® Player disabled, not found or not current (version 8 or better required)!
8
8
Publishing Report RESSOURCEN
RESSOURCENOPTIMIERUNG IN DER MEDIENPRODUKTION – EIN FELD FÜR PIONIERE
Den Einsatz von Ressourcen ökonomisch zu gestalten ist eine hohe Kunst – insbesondere bei komplexen Medienproduktionen mit hohem Zeitdruck und umfangreichem Änderungsaufkommen. Systemgestützte Ansätze, die mit den Produktionsplanungs- und Steuerungssystemen der Fertigungsindustrie vergleichbar sind, zeigen Wege zur Optimierung auf – doch in der Praxis werden sie noch sehr selten eingesetzt.
Unterschiede zwischen industrieller Fertigung und Medienproduktion Im Prinzip gibt es keine! Auch wenn einzelne Medienkomponenten mit kreativen, also schwer planbaren Arbeitsschritten erstellt werden, gleicht der Gesamterstellungsprozess weitgehend einer industriellen Produktion: In punkto Geschwindigkeit sind die Anforderungen ähnlich hoch, und die Medienerzeugung weist viele Merkmale einer „Just in Time“-Produktion auf. Jede Komponente – sei es die Fotografie, die Texterstellung, die Eingabe komplexer Produktinformationen, Korrekturen und Freigaben etc. – muss zum festgelegten Zeitpunkt fertiggestellt sein, damit beispielsweise ein Print-Katalog rechtzeitig auf dem Wohnzimmertisch des potenziellen Kunden landet. Die Workflow-Prozesse werden in der Praxis erstaunlicherweise noch immer fast ausschließlich manuell – in Form von Excel-Listen – geplant. Man vertraut eben hauptsächlich auf die Erfahrungen verDie Krux mit dem Endtermin Alles ändert sich, doch der Endtermin ist in Stein gemeißelt. Dieser Grundsatz hat eindeutige Auswirkungen auf die Medienprozessplanung. Statt bei terminlichen Verzögerungen oder Verschiebungen die finale Deadline nach hinten zu verschieben, werden mit aller Gewalt Ressourcen gangener Produktionen. Diese Vorgehensweise ist jedoch äußerst fehleranfällig. Alle Beteiligten mit aktuellen und geprüften Planungsdaten zu versorgen ist schwierig. Die Disposition interner und externer Ressourcen folgt zudem eher Faustregeln und groben Schätzungen als fundierten Daten. Es ist zugleich Fakt, dass Planungssysteme, die Einsatz von Ressourcen im Detail steuern, in der Medienproduktion noch wenig etabliert sind. Das ist hauptsächlich darin begründet, dass sich die Planungsmethoden bei der Medienproduktion und beim industriellen Fertigungsprozess in einem ganz wesentlichen Punkt unterscheiden … Ressourcenplanung Ist der Endtermin ein Fixpunkt – und das ist er fast immer –, muss der Einsatz der Ressourcen optimal geplant werden, damit das fertige Medienprodukt die gewünschte Qualität aufweist. IQuest.timex von WERK II bietet neben der Gesamtplanung eines Projekts eine Ressourcen- und Mitarbeitereinsatzplanung an. Damit kann die Belastung der Ressourcen automatisch und tagesgenau berechnet werden. Über den gezielten Einsatz von freien Mitarbeitern kann eine optimierte Ressourcenauslastung sichergestellt, über die tagesaktuelle Verwaltung des Materialflusses kann die Ressourcenbelastung immer wieder neu berechnet und optimiert werden. Fazit Die Produktionsplanung und -steuerung
Ressourcenmanagement mit IQuest.timex
erhöht und Termine gestrafft. Dieser Habitus hat sich natürlich auch auf die eingesetzten Planungssysteme ausgewirkt: Projekte werden häufig vom Endtermin startend von hinten nach vorne berechnet und Ressourcen bewusst überlastet, um den Termin halten zu können.
im Medienprozess steckt noch in den Kinderschuhen. Vor allem die optimierte Planung der Ressourcen und den Einsatz von
Thorsten Rock WERK II Medien- und Informationsgesellschaft mbH Thorsten.Rock@werk-ii.de www.werk-ii.de
Mitarbeitern bietet für anspruchsvolle Medienproduktionen ein erhebliches Optimierungspotenzial.
n Thorsten Rock