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Publishing Report RESSOURCEN
OPEN YOUR TYPE – GLOBALE SCHRIFTEN ALS EINTRITTSKARTE ZUM GLOBALEN PUBLISHING
Heute werden Kunden weltweit angesprochen. Die Kommunikation verlagert sich dabei auf verschiedene Kulturkreise. Die neuen Medien spielen dabei eine elementare Rolle. Aber sie funktionieren nicht ohne ein sehr altes Medium: die Schrift. Erweiterte Schriftsätze sind für das weltweite Publizieren der Zukunft von entscheidender Bedeutung. Sie werden in hohem Maße für das reibungslose Gelingen von Medienproduktionen beitragen.
Unicode statt Kuddelmuddel Schriften bilden Zeichensätze ab. Dabei wird jedes Zeichen von einer Glyphe optisch repräsentiert (Abbild eines Zeichens). Die neue Herausforderung für Schriftsätze im globalen Publishing ist klar: Verschiedene Alphabete für Kyrillisch, Arabisch, Chinesisch und viele weitere Sprachen müssen reibungslos abgebildet werden können. Eine Schrift, wie wir sie jeden Tag auf Computern benutzen, ist durch eine Zeichenkodierung hinterlegt. Eine der bekanntesten Kodierungen ist ASCII (American Standard Code for Informationen Interchange). Hier wird jedes Zeichen mit sieben Bit kodiert. In der Summe können so maximal 128 Zeichen, also 95 druckbare und 33 nicht-druckbare Zeichen, hinterlegt werden. Um aber einen erweiterten Zeichensatz verwenden zu können, sind höhere Kodierungen nötig. Dabei hat sich ein Format durchgesetzt: Unicode – der „Einheitsschlüssel“. Der technische Aufbau von Unicode unterteilt sich in mehrere Ebenen, wobei in der Regel nur die erste Ebene – „Basic Multilingual Plane“ – benutzt wird. Deshalb spricht man hier von einer universellen Schriftzeichen-Menge, kurz UTF16. Die übrigen Ebenen werden selten verwendet. Sie kodieren zum Beispiel historische Alphabete wie alt-ägyptische Hieroglyphen. Für die Abbildung solcher Schriftsätze wird dann eine Kodierung von 32 Bit (UTF-32) verwendet. Das am weitesten verbreitete Format für die Kodierung von Unicode-Zeichen ist UTF-8. Unicode fasst zusammengehörige Zeichen in sogenannten Skripten zusammen. Somit ist jedem Skript ein Alphabet zugeordnet; insgesamt kennt Unicode über 50 Schriftsätze aus den verschiedensten Ländern. Natürlich sind auch Satzzeichen, Symbole und diakritische Symbole hinterlegt. Man spricht von diakritischen Zeichen, wenn Textzeichen einen Zusatz bekommen, der Betonung und Aussprache näher spezifiziert. Wir kennen das von den französischen Akzenten oder von den
Kompatibilitätsübersicht
Windows Vista (2006) Windows XP (2001) Windows CE / NT / 2000 Mac OS X (2001) Mac OS 9 (1999) Unix / Linux (versionsabhängig)2 Microsoft Office Adobe Creative Suite QuarkXPress
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OpenType (2000) / Unicode
X X mit Einschränkung X mit Einschränkung X ab Office 2003 X ab Version 7
TrueType (1991) X3 X3 X3 X4 X4 X X X X
PostScript (1984) X3 X3 X3 X4 X4 X X X X
deutschen Umlauten. Die finden wir auf jeder Computertastatur. Doch was ist mit tschechischen Betonungszeichen? Mit norwegischen Vokalen? Die gängige ASCIIKodierung stellt gerade mal die Zeichen für Mitteleuropa zur Verfügung. Wirft man einen Blick über die Grenzen hinweg nach Osten, dann erwarten uns neue Symbole für Osteuropa, Arabien und Asien. u
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Für einen reibungslosen Einsatz von Unicode und OpenType-Schriften sollten nur die neueren Betriebssysteme und Programme genutzt werden, da ältere Versionen oftmals nur eingeschränkte Funktionalität bieten oder entsprechende Zusatzsoftware installiert werden muss.
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Unter Unix/Linux gibt es eine Vielzahl verschiedener Systeme, die sehr individuell betrachtet werden müssen. Die neueren Versionen können verschiedenste Schriftsätze verarbeiten. Allerdings ist meist eine zusätzliche Softwareinstallation zur Erkennung und Konvertierung notwendig.
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PC-Format MAC-Format