speedPaper® document | Adobe
® Flash
® Player disabled, not found or not current (version 8 or better required)!
20
20
Publishing Report BERICHT
(K)EIN BLICK IN DIE KRISTALLKUGEL
Andreas Michalski, Executive Director bei der Brand Implementation Group und Pionier in Sachen Brand-Management-Systeme, sprach mit dem Publishing Report über Entwicklung, Einsatzmöglichkeiten und die Zukunft von iBrams.
Publishing Report: Laut einer GartnerStudie werden bis 2010 mehr als 25 Prozent der 1.000 weltweit größten Unternehmen Marketing-Resource-Management-Lösungen nutzen. Wie sehen Sie diese Prognose und die aktuelle Situation im Markt?
Publishing Report: Was muss ein solches Marketing Resource Management Tool bieten?
Lösung gibt. iBrams ist dabei sicherlich ein Vorreiter. Wir sehen an den Anforderungen unserer Kunden, dass Unternehmen die maximale Effizienz durch regelgestützte Systeme nutzen wollen. Für beide Systemarten gilt, dass sie sich nahtlos in bestehende Systeme einbinden lassen müssen und dass sie über die Verwendung internationaler Standards einfach zu integrieren und zu managen sind. Nur so erhalten Kunden eine langfristige Investitionssicherheit. Publishing Report: Viele Dienstleister haben Vorbehalte, ihre Kunden bei der Automatisierung genau der Prozesse zu unterstützen, an denen sie vorher gut verdient haben. Was entgegnen Sie auf solche Bedenken? Und wie wird sich die Rolle von Agenturen in der Zukunft verändern?
Michalski: Zum einen gibt es Lösungen,
die ihren Fokus auf Marketing-Prozesse legen, und zum anderen solche, die sich um den Inhalt von Kommunikation kümmern. Ein kaufmännisches System zum Managen von Kommunikationskosten und -prozessen, konzentriert sich auf die Controlling-Aspekte der Kommunikation. Sie lässt dabei die wichtigen kreativen Anforderungen außen vor. Anwendungen für Kommunikationsinhalte binden dagegen auch die Kreativen ein. Sie ermöglichen, dass Inhalte von Anzeigen, Magazinen, Broschüren etc. auch von Mitarbeitern der Unternehmen verändert werden können, nicht nur von Spezialisten. Solche Systeme müssen aber auch den kaufmännischen Teil integrieren. Leider funktioniert das noch nicht optimal. Die Zukunft gehört Anwendungen, die sich auf ihre jeweiligen Schwerpunkte konzentrieren und dann über Schnittstellen dafür sorgen, dass es eine systemische
Michalski: Ich glaube, es werden weit
mehr als 25 Prozent sein. Derzeit gibt es einfach noch zu viele verschiedene Begriffe für die gleiche Anwendung. Marketing Resource Management, Design Management, Web-to-Print etc. beschreiben immer wieder das Gleiche. Die entscheidende Frage lautet: Wie kann ein Unternehmen die eher unstrukturierten Abläufe im Bereich Marketing und Kommunikation besser managen? Die Zahl der Anbieter wächst derzeit stark, und damit entstehen immer neue Insellösungen. Letztendlich aber, und da liegt Gartner sicherlich richtig, wird es eine erhebliche Konsolidierung geben. Es werden nur diejenigen überleben, deren Stärke entweder die Integration oder ein komplettes Angebot ist.
Michalski: Agenturen verdienen oft sehr
gut am Erstellen von Reinzeichnungsserien, bei denen sich beispielsweise nur eine Händleradresse ändert. Mit Systemen wie iBrams sind solche u