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BERICHT
Publishing Report
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E-MAIL VS. RSS-FEED – WAS IST DAS KOMMUNIKATIONSMITTEL DER ZUKUNFT?
Allein der projektbezogene E-Mail-Verkehr hat oft einen riesigen Daten- und Informationswust zur Folge. Jochen Baumann und Daniel Wiegand, die Inhaber der FirstSquare GbR, haben sich deshalb Gedanken zu Kommunikationsalternativen gemacht. Am Beispiel des RSSFeeds zeigen sie, wie man beim Informationsaustausch die Übersicht behalten kann.
Steigende Bandbreite – Fluch oder Segen? Die Internetverbindungen werden immer schneller, die Kosten stetig geringer, die heimischen Festplatten immer größer. Datenintensive Unterhaltungsportale wie YouTube profitieren seit Langem von dieser Entwicklung. Die Nutzer speichern Medien aller Art und jeder Größe auf ihren Rechnern und verschicken sie an Bekannte oder Kollegen – per E-Mail natürlich. Das vervielfacht den Verkehr auf der Datenautobahn eminent. Anderes Beispiel: Viele global agierende Firmen arbeiten in dezentralen Strukturen. Teammitglieder sind mitunter über den gesamten Erdball verteilt. Ihr Hauptkommunikationsmittel: die E-Mail. Nachteile der E-Mail-Kommunikation Über Projektmailinglisten findet oft genug unnötiger Mailverkehr statt, der die Kommunikation aufbläht und verkompliziert. Die Archivierung der Mails, die Datenspeicherung, gegebenenfalls die Ak-
tualisierung des Projektstandes gestalten sich zeitaufwendig. Zudem besteht die Gefahr, dass essenzielle Informationen verloren gehen. Eine weitere schwer kalkulierbare Größe sind die Mailserver. Ein unachtsam verfasster Mail-Betreff, ein unerlaubtes Dateiformat als Anhang – nur allzu schnell landet man auf der Spam-Liste des Empfängers. Auf zu neuen Ufern Natürlich hat sich die E-Mail zu Recht durchgesetzt. Der Großteil der Korrespondenz und Dokumentation lässt sich damit sehr gut abbilden. Im Internet entwickeln sich neue Wege, gerade seit dem Aufkommen von Web 2.0 und Ajax. Eine Technologie hat sich besonders hervorgetan: XML – die Basis für RSS-Feeds. In einem RSS-Feed, auch bekannt als News-Feed, werden die Daten in einer genormten Struktur aufbereitet und dem Nutzer zur Verfügung gestellt. Anschließend kann es in unterschiedlichen Ausgabemedien betrachtet werden.
RSS-Feeds werden bisher meist als reine Informationsquellen genutzt. Die Erzeugung erfolgt in der Regel automatisch. Beispielsweise wird ein neuer Eintrag im Newsfeed erstellt, wenn ein Artikel in den Onlineshop eingepflegt wurde. RSS-Feeds lassen sich aber auch sehr gut als Projektwerkzeug einsetzen. Die Beteiligten tragen den Status, die Änderungen und Informationen direkt in ein ProjektFeed ein, das allen Personen zur Verfügung steht. Weiterer Vorteil: Man kann zusätzliche Attribute in entsprechenden Kategorien zuordnen. So können Informationen für verschiedene Nutzer einfach und flexibel gesteuert werden. Das RSSFeed lässt sich überall und zu jeder Zeit aufrufen und archivieren. Fazit Als Hauptkommunikationsmittel wird das RSS-Feed der E-Mail keine Konkurrenz machen – als unkomplizierte Alternative in der Projektkommunikation allemal.
n Daniel Wiegand, Jochen Baumann
Daniel Wiegand FirstSquare Baumann & Wiegand GbR info@firstsquare.de www.firstsquare.de
Beispiel eines RSS Feeds