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Publishing Report BERICHT
INTEGRIERTES PUBLISHING DER ZUKUNFT LÄSST SYSTEMGRENZEN VERSCHWIMMEN
Web-to-Print hat sich im Sektor Druckdienstleistungen längst etabliert. Auch in der Industrie wächst die Akzeptanz. Künftig wird neben der Content-Erstellung auch die Produktion von Werbemitteln ihren Weg zurück in die Unternehmen finden. Die Anforderungen an die entsprechenden Produktionssysteme wachsen. Es werden Lösungen gefordert sein, die das Potenzial besitzen, die Unternehmenskommunikation in ihrer Gesamtheit abzuwickeln.
Der Grund dafür ist simpel: Marketingleiter achten nicht auf system- beziehungsweise architekturbedingte Grenzen. In ihren Anforderungsprofilen findet sich das „allkommunikative Wunschsystem“. Das ist angesichts der bereits verfügbaren Einzelsysteme ein nachvollziehbarer Gedanke. Denn was kümmern die Marketingleiter schon leidige Abgrenzungseinheiten wie Product Information Management, Content Management etc.? Sie wollen integriertes Publishing. Klingt einfach, doch hinter dieser attraktiven Idee verbirgt sich die komplexe systemische Abbildung diverser Herausforderungen in der Unternehmenskommunikation, im Brandmanagement und bei den Werbeschaltungen in Print- und Online-Medien. Um diesen Anforderungen optimal begegnen zu können, reicht ein singuläres System kaum aus. Die optimierte Kommunikation verlangt nach der Integrations- und Skalierungsperspektive des Web-to-Print, damit es nicht ganz schnell an seine Grenzen stößt. Workflow- und Media-Asset-Management mit Systemverzahnung Web-to-Print sollte sich niemals auf reine Editiermöglichkeiten beschränken. Richtig, ein Web-to-Print-System hat im Regelfall keinen Zugriff auf die zentrale Content-Verwaltung, doch die Content-Erstellung und damit die Web-to-PrintMöglichkeiten können optimiert werden, indem interdisziplinär verschiedene Systeme modular miteinander verbunden werden. Dient beispielsweise der Content des MAM-Systems als Basis für die Webto-Print-Anwendungen, wird sichergestellt, dass Layout, Texte, Bilder, Grafiken etc. bereits als eigenständiger Content vorliegen. Die nutzerorientierte Verzahnung beider Systeme erlaubt darüber hinaus eine effiziente Mehrfachverwendung dieser Media Assets. Der Traffic wird hierdurch natürlich ungleich komplizierter. Es sollte deshalb in einem „Systemkonglomerat“, in dem Content zwischen mehreren Anwendungen hin und her geschoben wird, immer ein führendes System vorhanden
Autoren / Redakteure / Lectorat Layouter / Grafiker Anzeigendisposition Produktverantwortliche CD-Verantwortliche Marketing Dienstleister Druckereien
sein, in dem die Inhalte zentral verwaltet werden. Die anderen Lösungen erhalten auf diese Inhalte als Peripheranwendungen Zugriff. Fallbeispiel: Marketingportal mit Mehrwert Bei der Brenntag Holding ergab sich die Herausforderung, ein CD-Manual in ein digitales CI-Portal mit Mehrwert umzusetzen. Das Portal, das selbstverständlich auf Web-CMS basiert, sollte dabei keinesfalls bei der schlichten Auflistung von Möglichkeiten oder den simplen Download-Möglichkeiten entsprechender InDesign-Vorlagen Halt machen. Einen wirklichen Mehrwert bietet die Integration des CI-Portals schließlich erst dann, wenn der Durchgriff zum Web-to-PrintSystem möglich ist. Damit könnte ein gefundenes Format sofort im selben System mit Content befüllt werden. Wenn nun die im Web-to-Print üblichen starren Templates nicht mehr ausreichen, sollten darüber hinaus die im u
Corporate Communication Länderverantwortliche Übersetzungsbüros Franchisenehmer Niederlassungsleiter Salesmitarbeiter Salesplaner Händler Kunden
Redaktionssystem PRINT
• Verteiltes Arbeiten an Dokumenten • Trennung von Inhalt und Layout • Unternehmensweite Contentverwaltung
Web-2-Print
• Individualisierung CD- konformer Werbemittel • Neuproduktion auf Basis von Templates inkl. globalem Brand-Management • Intuitive Benutzeroberfläche mit ausgewählten Funktionalitäten und kundenspezifischem Look • Remote Editor mit druckverbindlicher Online-Vorschau • Internationalisierung • Zentrale Bild-, Grafik- und Logodatenbank • Kampagnenplanung • Bestellwarenkorb • PDF-Erstellung • Interaktion mit CI-Portalen
PIM und DatabasePublishing
• Produktdaten-Management • Datenkonsolidierung und Anreicherung • Automatische, regel-basierte Printausleitung • Daten-Konfigurator • Supplements
• Remote Editor mit druckver bindlicher Online-Vorschau • Template-Publishing inkl. dynamischer LayoutAnpassung • Translation-Management • Zugriffssteuerung Rollen- u. Rechteverwaltung • Seiten- und Strukturplan • Versionsmanagement • Anzeigenschnittstelle • Workflowmanagement
Web CMS
• Slotbasierte Site-Struktur • Online-Distribution (caching) • Community-Management • Related Content Targeting und Profilierung • Shop-Systeme
Skalierungspotenzial durch Systemintegration